Weltgebetstag der Frauen © Maria SchneiderDer diesjährige ökumenische Weltgebetstag fand am 6. März 2020 in der evangelischen Kirche statt. Die Texte für die Liturgie wurden von Frauen aus Simbabwe (südliches Afrika) vorbereitet. Die Menschen, Bodenschätze und landwirtschaftliche Flächen wurden viele Jahre ausgebeutet. Robert Mugabe, der erste Präsident, war anfänglich ein Hoffnungsträger. In 37 Jahren hat er sich jedoch zu einem Diktator gewandelt. Gewalt und extreme Korruption haben zu einem wirtschaftlichen Zusammenbruch und zu extremer Armut für die Mehrheit der Bevölkerung geführt. Wie schnell der im Juli 2018 gewählte Präsident Emmerson Mnangagwa das ändern kann, wird sich noch zeigen.

Unsere Schwestern aus Simbabwe nehmen die Aufforderung Jesu „Steh auf und geh!“ (Joh 5,2-9a) als einen Aufruf, sich für einen Wandel einzusetzen, und als Kraftquelle, um den Weg der Versöhnung zu gehen. Sie wünschen sich für ihr Land endlich Frieden, Versöhnung und Lebensbedingungen, die eine gute Zukunft für alle ermöglichen.

Frauen und Männer der evangelischen und katholischen Pfarren Hollabrunn beteten gemeinsam um die Hilfe Gottes, um konkrete Wege zur Bewahrung der Schöpfung zu finden. Die Regierungen, Gemeinden, Kirchen, Familien und alle Menschen der Welt müssten Verantwortung übernehmen, die Erde zu behüten und für künftige Generationen zu schützen.

Bericht von Maria Schneider. Foto von Maria Schneider zum Vergrößern bitte anklicken.