Verabschiedung Franz Pfeifer - Musiker © Josef WidlAm Sonntag, dem 11. August 2019, feierte die Pfarre Hollabrunn eine sehr würdige Dankmesse mit Pfarrer Franz Pfeifer. Nach 15 Jahren wechselt er für die weiteren Jahre seines priesterlichen Wirkens in das südliche Vikariat, in die Nähe seiner Herkunftsfamilie, nach Hochwolkersdorf und Schwarzenbach. Die Messe war getragen von der Musik, wobei unter der Koordination von Martin Marte-Singer mehrere Chöre und Musiker wunderbar zusammenarbeiteten.

Verabschiedung Franz Pfeifer © Helmut HörmannFranz Pfeifer freute sich, dass wir „seine“ Lieder gespielt und die Leute so begeistert mitgesungen haben. Er dankte seinerseits der Gemeinde, dass hier so viele Menschen mitarbeiten und so vieles gut gelingt. Er bat die Gemeinde, dass sie auch in Zukunft an die Fernstehenden denken und die Pfarre immer eine offene Tür haben soll. Alle Menschen sollen willkommen sein und ihre Anliegen sollen gehört werden.

Verabschiedung Franz Pfeifer - Gemeinderäte © Helmut HörmannBürgermeister Babinsky erwähnte bei seinem Dank, dass Pfarrer Pfeifer – egal ob bei Festen, Haussegnungen, Schlüsselübergaben oder Jubiläen – immer ein gern gesehener Gast war, der mit den Menschen auf Augenhöhe kommunizierte, von dem man sich angenommen fühlte und mit dem man auch lachen konnte. Er erreichte mit seiner emotionalen Rede einen lang andauernden Applaus und „Standing Ovations“ für Franz Pfeifer.

Verabschiedung Franz Pfeifer - Bild © Helmut HörmannHermine Tribelnig nahm in ihrer Dankesrede Bezug aufs Evangelium und auf ein Bild, das Franz Pfeifer vor zwei Jahren gemalt hatte. Der Auftrag für dieses Bild lautete, wie er die Pfarre Hollabrunn sieht und auch ihre Entwicklung. In einem Satz des Evangeliums heißt es „Wo euer Schatz ist, da ist euer Herz.“ Die Schätze für Franz Pfeifer sind seine Blumen. Hier muss man wissen, dass er ein begnadeter Gärtner ist, der fast alle Blumen des Pfarrzentrums hegte und pflegte und auch viele in den Kirchen. Auf dem Bild war ein Samen gemalt, der gerade erst einen kleinen Trieb hatte. Die untere Hälfte des Bildes zeigte eine volle Ähre. Für ihn war also Hollabrunn ein guter Boden, wo sich viel entfalten konnte und dieses auch Blüten und Früchte trug. Ein weiterer Satz aus dem Evangelium lautet: „Du bist ein Knecht, der zur rechten Zeit seinem Gesinde Nahrung gibt.“ Franz Pfeifer hatte auch noch eine Schale mit Brot auf das Bild gemalt. Nicht nur wirkliches Brot sondern Gottes Botschaft sollte für die Menschen Nahrung sein.

Verabschiedung Franz Pfeifer - Geschenke der Pfarre © Helmut HörmannDie „Communio“ – die Gemeinschaft um den Tisch des Herrn – war ihm immer wichtig. Er versuchte mit verschiedenen Formen der Andacht – eucharistische Anbetung, Stadtkreuzweg, Maiandachten am Hauptplatz und im Krankenhaus, Herbergssuche in den Orten – diese Gemeinschaft spürbar zu machen. Er wollte damit nicht nur die Menschen zusammenführen sondern ihnen auch Gott näher bringen. Mit diesem Bild von Kirche in Hollabrunn kann die Pfarrgemeinde nur ein aufrichtiges DANKE sagen. „Jeder und jede fühlte sich von dir angenommen und gestärkt und die Anliegen kleinerer Gruppen und Orte waren dir immer wichtig. Wir wünschen dir alles Gute für die nächsten Pfarren und sind uns sicher, dass du auch dort ‚Schätze‘ findest, die du zum Erblühen bringen wirst.“ – so die Worte der stellvertretenden Vorsitzenden.

Verabschiedung Franz Pfeifer - Agape © Helmut HörmannVerabschiedung Franz Pfeifer - Pfarrer Christian Brost © Helmut HörmannBei der anschließenden Agape nahmen sehr viele Menschen die Gelegenheit wahr, Pfarrer Franz Pfeifer persönlich zu danken und sich von ihm zu verabschieden. Die Kopie des gemeinsam gestalteten Buches mit Erinnerungsfotos und Wünschen lag im Pfarrzentrum auf und wurde von vielen bewundert.

Bericht von Hermine Tribelnig. Fotos von Helmut Hörmann zum Vergrößern bitte anklicken.