Klausur des Pfarrgemeinderates 2017 in Großrußbach

PGR-Klausur 2017 © Hermine Tribelnig
PGR-Klausur 2017 © Hermine Tribelnig

Wie jedes Jahr nützten die Pfarrgemeinderäte, einige Mitarbeiter von den Ausschüssen und die Priester der Pfarre die Klausur in Großrußbach vom 10. bis 11. November 2017, um sich intensiver auszutauschen, Rückblick zu halten und vorwärts zu schauen. Heuer war es auch die Startklausur für den im März neu gewählten Pfarrgemeinderäte, wo man sich näher kennenlernen konnte und etwas mehr Einblick in die Vielfalt der Hollabrunner Pfarre gewinnen konnte.

  • Wo erleben wir unsere Pfarre mystisch, politisch und geschwisterlich?
  • Was sind besondere Anliegen in der nächsten Zeit?
  • Wie können wir uns besser vernetzen, die vielen Gruppen innerhalb der Pfarre, aber auch die Menschen außerhalb, die vielleicht Sehnsucht nach einem gelebten Glauben haben oder manches im kirchlichen Leben kritisch hinterfragen?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klausur © Manfred Eliskases

Die Referentin, Patoralassistentin Karin Steiner, ermöglichte durch verschiedene Methoden, eine neue Art des Bibellesens, schön gestaltete Plakate und kritisches Hinterfragen ein gutes Miteinander. Mit den Ergebnissen in den einzelnen Gruppen wird nun in der nächsten Pfarrgemeinderatssitzung und das ganze Jahr über weiter gearbeitet.


Passend zu unserem Klausur-Thema „Kirche – viele Glieder, ein lebendiger Leib?” durften die Teilnehmer noch von einer Kirche träumen, die ...
All die Träume lassen sich vereinen in der Bibelstelle 1 Kor 11, mit der die Klausur begann und in der die Kirche mit dem menschlichen Körper verglichen wird. „Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen... Wenn irgendein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit. Und wenn irgendein Teil geehrt wird, freuen sich alle anderen mit.“

Bericht von Hermine Tribelnig. Fotos von Hermine Tribelnig und Manfred Eliskases zum Vergrößern bitte anklicken.